Literatur & Apps

 

Hansotto Reiber: Liquordiagnostik – Software für Interpretation und Statistik

 

Daten Interpretation und statistische Auswertung für den Vergleich von Patienten-Gruppen mit einer publikationsfähigen Graphik in Quotienten Diagrammen sind frei verfügbar für 1. Immunglobuline 2. Freie Leichtketten kappa.

 

Eine Liquor-App für Smart Phones erlaubt die schnelle individuelle Interpretation der Liquordaten des Einzelpatienten und die diagnostisch relevante Mustererkennung. Quotientendiagramme für die Immunglobuline und Freie Leichtketten werden dargestellt für den Vergleich mit 15 repräsentativen Krankheitsmustern in einem Archiv. Auch die Berechnung des Antikörper-Index (MRZ) ist eingeschlossen. (App vorläufig nur für Android)

 

Statistik in der Liquordiagnostik bezieht sich auf die Zahl der Fälle mit intrathekaler Synthese (reduzierter Referenzbereich) und die Quantifizierung bezogen auf den Mittelwert des Referenzbereiches mit Berücksichtigung des individuell variablen Albuminquotienten.

Die Programme sind frei bei www.albaum.it herunterzuladen.

 

Eine deutsche Fassung der englischsprachigen Publikation ist HIER einzusehen.

 

Reiber H. Software for Cerebrospinal fluid diagnostics and statistics. Revista cubana de investigaciones Biomedicas 9/2020.

 

 

Praktische Liquordiagnostik in Frage und Antwort

 

Klaus Zimmermann
Hans-Jürgen Kühn
Ernst Linke
unter Mitarbeit von Thomas Zimmermann

 

Hachinger Verlagsgesellschaft (2014)
ISBN-10: 3871854875
ISBN-13: 978-3871854873
2. Auflage

 

Bezug über:
Dr. Klaus Zimmermann

      klaus.e.zimmermann@t-online.de

Preis: 25 € zzgl. Versandkosten

 

Einem Buch ein Geleitwort voranzuschicken, ist eine besonders ehrenvolle Aufgabe. In diesem speziellen Fall möchte ich den Kollegen besonders gratulieren ein Buch im Frage-Antwort-Stil geschrieben zu haben. Multiautoren-Bücher mit Spezialbeiträgen werden immer häufiger. Dies erhöht zwar die Spezialexpertisen für bestimmte Fragestellungen. Häufig geht hier aber der Überblick verloren. Bücher von wenigen Autoren, die ihre langjährige Praxis mit einfließen lassen, wie im vorliegenden Buch, findet man leider kaum noch. Die Autoren haben es geschafft, mit ihrem Frage-Antwort-Buch ihre persönlichen Erfahrungen darzustellen und eine sehr persönliche Wertung, wie sie in ihrer täglichen Routine anfallen, mit einzubringen. Im Einzelfall wird man sicherlich darüber diskutieren müssen, ob man selbst die Frage in dieser Weise beantwortet hätte, aber die Antworten spiegeln doch das wider, was man in der täglichen Routine benötigt. Weiterhin glaube ich, dass dieses Buch eine ideale Ergänzung für die im Labor tätigen Kollegen ist, die genau eine Frage beantwortet haben möchten und nicht dafür ein Buchkapitel in der Routine lesen können. Fragen ergeben Antworten, aber die ergeben auch wieder Fragen. Ich freue mich schon jetzt auf die nächste Version des Buches, in der sicherlich die nächsten Fragen beantwortet werden.

 

Prof. Dr. med. M. Otto
Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Liquordiagnostik und Klinische Neurochemie e.V.
Ulm, im November 2010

 

 

Atlas der praktischen Liquorzytologie

Kluge H, Wieczorek V, Linke E, Zimmermann K, Witte OW (Hrsg) Thieme Verlag 2005

 

Es ist der besondere Verdienst der Herausgeber, dem in der Literatur vernachlässigten Thema der Liquorzytologie einen Atlas zu widmen.

 

Mit fast 300 Farbabbildungen von Liquorzytologie-Präparaten geben die Autoren eine umfassende Übersicht und zahlreiche Bildbeispiele zu relevanten Themen in der Neurologie. Untergliedert in 6 Kapitel erläutert der begleitende Text ausführlich die zytologischen Befunde. Neben der Darstellung des Stellenwertes der Liquorzytologie in der neurologischen Diagnostik wird auf die technischen Aspekte der Liquorgewinnung und –präparation sowie auf die standardisierte Befundung liquorzytologischer Präparate eingegangen.
Die folgenden Kapitel gehen auf den normalen zytologischen Befund, zelluläre Punktionsartefakte, zytologische Befunde bei entzündlichen und onkologischen Erkrankungen sowie bei intrazerebralen Blutungen ein.

 

Die ausführlichen Erläuterungen sowie das exzellente Bildmaterial, das durch seltene zytologische Befunde angereichert ist, zeugen von der Expertise und jahrzehntelangen Erfahrung der Autoren in der Liquorzytologie. Damit eignet sich der Atlas sowohl zu Aus- und Fortbildungszwecken als auch als Nachschlagewerk bei der täglichen liquorzytologischen Befundung. Für den klinisch tätigen Liquorzytologen dürfte der Atlas der praktischen Liquorzytologie ein unentbehrliches Hilfsmittel werden.

 

Köln, den 5.10.2005
Priv.-Doz. Dr. H.-F. Petereit

DGLN

Sekretariat Geschäftsstelle

 

Kornelia Hauser
Neurologische Uniklinik Ulm
Oberer Eselsberg 45
89081 Ulm

 

Tel.:    0731 177 5261
Fax:    0731 500 63002

           info@dgln.de

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